Warum die SPÖ die Nationalratswahl 2017 verlor

Oder: Weshalb es infolge der Wahl zu einer
rechtskonservativen Koalition kam


Es ließen sich wohl auch an dieser Stelle viele Worte darüber verlieren, welche Faktoren für den Ausgang der Nationalratswahl 2017 bestimmend waren. ZZON versucht stattdessen eine Kommentierung mittels zweier Fotografien: der letzten und der ersten Aufnahme einer am 15. Oktober fotografierten Wahlreportage. Vorweg in Erinnerung gerufen sei dazu der Kurs der SPÖ während der Flüchtlingskrise 2015/2016.

Von Heinz Stephan Tesarek

Bild 1 (Aufmacherfoto oben):

23:28 Uhr. Das letzte Bild des Wahltages („Addendum 9. Wahlnacht“).

Am Abend der Nationalratswahl 2017 passiert ein Paar Antiterror-Poller vor dem österreichischen Bundeskanzleramt. Die SPÖ – unter deren amtierendem Bundeskanzler Christian Kern die bauliche Maßnahme umgesetzt wurde – unterlag bei der Wahl ihrem vormaligen Koalitionspartner, der ÖVP (nunmehr Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei).

Im Dezember 2017 kam es zur Bildung einer Koalition zwischen der ÖVP und der drittstärksten Kraft, der rechtsgerichteten FPÖ. Themen im Wahlkampf waren neben Flüchtlingskrise und Migration mitunter auch die im Wahlkampf errichteten Poller.

Bild 2 (Foto unten):

15:48 Uhr. Das erste Bild des Wahltages („Wahltag. Freie Fahrt zum Stephansdom“).

Ein Fahrzeug passiert die Zufahrt zur Fußgängerzone Kärntner Straße. Für einen Attentäter bestünde freie Fahrt bis zum Stephansdom.

Ergänzungen:

IS-Attentat in New York vom 31. Oktober

Am 31. Oktober – zwei Wochen nach der Nationalratswahl – kamen bei einem Anschlag des Islamischen Staates in New York acht Menschen ums Leben. Der Attentäter war mit einem gemieteten Kleintransporter einen Radweg entlanggerast.

Poller an der Zufahrt zur Kärntner Straße

Mittlerweile wurden auch an der Zufahrt zur Kärntner Straße Poller errichtet.

ZZ


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